
Eilike Schlenkhoff, 1984 geboren, lebt und arbeitet in Wuppertal; sie studierte an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen Kupferdreh und an der Kunstakademie Münster, war Meisterschülern von Cornelius Völker und ist unter anderem die diesjährige Trägerin des Phönix-Preises.
In ihrem vielgestaltigen Werk widmet sie sich hauptsächlich der Malerei. Das tut sie ebenso virtuos wie eigenständig und stets auf dem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Konkretion. Nicht selten erzeugt sie dabei verblüffend illusorische Effekte von Räumlichkeit mit rein malerischen Mitteln.
Noch erstaunlicher sind jedoch ihre installativen Arbeiten, in denen die Malerei immer die engen Grenzen des Leinwandrechtecks überwindet, auf Nachbarbilder, Wände, Decken oder Fußböden ausgreift und manchmal auch realiter in die dritte Dimension vorstößt.