
Es beginnt eine Zeit, die einlädt über alle lauten Töne hinweg nach innen zu lauschen.
Dieses Angebot besteht auch mit einem Blick in das SO66-Schaufenster und darüber hinaus in das eigene Innere…
Wie in einem „Bühnenraum“ entfaltet sich aus dem Dunkel des Raumes eine winterliche Waldszenerie. Verwitterte Eichenäste mit teils eigenwilligen Wachstumsbewegungen begegnen amorphen weißen Gebilden. Der Anblick lädt ein zum Innehalten und Staunen: „Wie ist die Welt so stille“. Die Zeile aus dem bekannten Abendlied von Matthias Claudius aus dem 18. Jh., die durchaus zum aktuellen Zeit-Empfinden in Kontrast steht, inspirierte die Künstlerin zu dieser Arbeit.