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Tolia Astakhishvili und Dylan Peirce im FAK

Am Anfang…. Dinge und Neugierde.
Am Anfang….
Scannen, kopieren, reproduzieren.


In der aktuellen FAK-Ausstellung von Tolia Astakhishvili (Berlin/ Tiflis) und Dylan Peirce (Berlin) treffen die Kunst-Konsument:innen, also wir, auf eine raumgreifende Videoinstallation im abgedunkelten White Cube.


Aufnehmen, verarbeiten, übersetzen.
Seit 2000 kooperiert das Duo. Wobei, die aus Georgien stammende Astakhishvili sich mit Räumen, Materialien und Narrativen auseinandersetzt, die nicht nur sichtbar sind, sondern ihre eigene Geschichte weitertragen: Baustoffe, gefundenes Material, Zeichen von Gebrauch oder Verfall.
Scannen, aufnehmen, kopieren, verarbeiten, reproduzieren, übersetzen.
Der in Berlin lebende Peirce dagegen verbindet akustische Prozesse mit räumlichen und materiellen Strukturen: Er beginnt häufig mit kleinen, subtilen Klangereignissen („pin­drops“), die er aufnimmt, verarbeitet und in komplexe Klang- und Rauminstallationen übersetzt.
Scannen, aufnehmen, kopieren, verarbeiten, reproduzieren, übersetzen.
Scannen, aufnehmen, kopieren, verarbeiten, reproduzieren, übersetzen.
Am Ende…
Was bleibt am Ende: Eine Rauminstallation, die mit einfachen Mitteln, durch Wiederholung, Dinghaftigkeit, Industriecharme eine bedrückende, industriell-mythische, quasi neo-positivistische Atmosphäre erzeugt.
Ja? Ja. spannend.

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