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Raumgedanken im FAK

26.8-24.9 Sophia Hose. Out of Blue. FAK Münster

„Was? Nein? Igitt? Ach so. Okay.“ Was macht einen Raum aus? Wie nehmen wir ihn wahr? Welche Geschichten hat er zu erzählen? Sophia Hose nimmt sich den Ausstellungsraum „an sich“ vor, fragt mit ihrer Installation nach dem Kontext, der Form, den verschiedenen Perspektiven des Raums. Sie nimmt sich die Kiste Raum, zieht neue Dimensionen, verändert ihn, befragt ihn.

Ihre Mittel für den Raum: eine blaue, aus Holz gezimmerte Raumarbeit. Sie durchzieht den Raum, sucht nach Propotionen, Regel- und Unregelmäßigkeiten.

Was ist der Raum? Wie nehmen wir ihn sinnlich wahr? Fast wie Störer wirken im Raum kleinere Zeichnungen, Collagen, Arbeiten, die zwischen den Balken angeordnet, gehängt, verarbeitet wurden.

Sie lassen einen Stoppen bei der Raum-begehung, -durchwanderung. Fast wie in einem Tagebuch liest der Fremde, hält neugierig an, versucht zu entziffern.

„Was? Nein? Igitt? Ach so. Okay.“

Was macht den Raum aus? Ohne Zeit nicht viel, denkt er, der Fremde, vielleicht. Sie scheint auch durch die Videoprojektion befragt zu werden. Da ist ein Blick nach draußen, raus, aus dem Raum raus.

Das Videobild ein Fenster durch die Wand, nur zeitlich versetzt, draußen ist es dunkler als im dem Film. Der Film zeigt ein Früher.

Was macht die Zeit aus, den Raum? Das sind Gedanken, die einem kommen, oder kommen können. Im besten Fall. Oder auch leicht bekifft? „In blau.“

Einfach mal gucken gehen, Männer, liebe Raumbetrachter, Zeitforscherinnen, Frauen, Kunstgucker und Denksportlerinnen.

„Was? Nein? Igitt? Ach so. Okay.“ Ja, genau. Es geht auch ums Denken.

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