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Fernande und Françoise. Erinnerungen an Picasso.

Fernande und Françoise – Erinnerungen an Picasso. Das Picasso Museum widmet sich zwei langjährigen Freundinnen Picassos. Beide mussten nach der eher toxischen Beziehungen mit dem Spanier ein Buch über die Sache schreiben.

Schon früh schrieb Fernande Olivier ein Buch über ihre Beziehung mit dem neuen Künstler Star,
später zog Françoise Gilot nach. Der Maler versuchte noch die Veröffentlichung zu stoppen.
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Pascale Feitner und Marlena Gundlach. Unter Uns.

Vom 9. November bis zum 20. Dezember im Wewerka Pavillon.

„Unter uns“, das heißt, alleine auf Etage 0, oben auf dem Dach sitzen, alleine, und doch nicht alleine, und doch nicht auf einem Dach, sondern unter einem, dem Dach vom Wewerka eben.

So oder so ähnlich dachten sich das die beiden werdenden oder schon enstandenen Künstler:innen.

Ich habe es nicht verstanden, oder besser: Es hat mich nicht erreicht, berührt, getickt.

Das ist aber nicht schlimm. In der Musik oder in der Literatur passiert mir das dauert. Da nennt man es: „Einen anderen Geschmack haben.“ In der Kunst gibt es dieses „Einen anderen Geschmack haben“ so nicht. In der Kunst geht es gleich immer ans „Eingemachte“. Da hat man es gleich nicht verstandenm, weil man dumm ist. Wie auch immer. Bin ich eben dumm. Oder du? Oder wir?

Beim Poetry Slam, das nächste böse Wort, hätte ich fünf Punkte gegeben. Beim Poetry Slam bewertet er:sie. Das ist ein Teil des Spiels.

Fünf Punkte. Das ist nicht wenig, aber auch nicht viel. Das ist eben ein: „Hat mich nicht berührt“ oder „ja, kann man machen, kann man aber auch lassen.“

Mehr gibt es auch schon nicht zu sagen. Also, unter uns, war nicht meins. Aber, wie gesagt, selber mal eine Meinung haben, ist auch schön.

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Kunst gucken …vom 28. November bis 04. Dezember ***

SUPER KUNST 1_


✍️✍️ 15.10 – 12.2 Suchan Kinoshita. Architektonische Psychodramen. Westfälischer Kunstverein ✍️ 15.10 – 12.2 Jahresgabenausstellung. Westfälischer Kunstverein ✍️ 15.10 – 12.2 RADAR: Keta Gavasheli. Rusty Tears. ✍️ 16.10 – 22.1 Mikołaj Sobczak. Leibeigene. Kunsthalle Münster✍️ 1.10 – 22.1 Fernande und Françoise. Erinnerungen an Picasso.Kunstmuseum Pablo Picasso ✍️ 1.10 – 22.1 Boten der Nacht. Expressive Avantgarden in Deutschland. Kunstmuseum Pablo Picasso ✍️28.10 – 5.2 Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft. LWL-Museum ✍️ 8.7 -12.3 Phyllida Barlow STREET untitled: shelfstructure. Lichthof- LWL-Museum ✍️ 23.9- 4.12 Wolfgang Heimbach. Ein deutscher Barockmaler an europäischen Höfen. LWL-Museum ✍️

Keta Gavasheli. Rusty Tears. Kunsthalle

SUPER KUNST 2_

✍️✍️ 28.12 – 9.12 Charlotte Wielage. Spektroskopie. Cuba Foyer ✍️ 9.11 – 20.12 Pascale Feitner und Marlena Gundlach. Unter Uns. Wewerka Pavillon ✍️ 10.11- 4.12 Krantenlezers – 50 Jahre Zeitunglesen in der Welt. Haus der Niederlande ✍️ 14.11 – 5.12 Jürgen Hille. Gebäudeerkundungen (Kurzfilm). Kap.8 ✍️ 21.11 – 6.2 Angelika Verleger. Ansicht und Metapher. Kap.8 ✍️ 30.10 – 29.1 Jahres- und Verkaufsausstellung 2022. Kunsthaus Kannen ✍️ ✍️

Pascale Feitner und Marlena Gundlach. Unter Uns. Wewerka Pavillon

SUPER KUNST KAUFEN_

✍️✍️ 3.9.- 30.11. Maggy Kaiser. Werkschau zum 100. Geburtstag. Galerie Clasing & Etage ✍️22.10.- 26.11. Dorthe Goeden. present perfect continuous. dst.galerie ✍️ 3.9 – 30.1 Anke Feuchtenberger. Schlecht beleuchtete Treppen. FB69 ✍️ 1.10 – 30.11 Reiner Sprenger und Niklas Heidemann. Galerie Goeken ✍️ 1.12 – 31.12 Internationale Christmas-Grafik. Galerie Goeken ✍️18.11 – 5.2 Simone Pellegrini. Hachmeister Galerie✍️ 1.10 – 30.12 KünstlerInnen der Galerie. Galerie Nettels ✍️ 1.10 – 30.12 KünstlerInnen der Galerie. Galerie Ostendorff
✍️✍️

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Keta Gavasheli. Rusty Tears.

„The Party is over!“, schreien, laut Saaltext, Teile der Installation den Besucher:innen entgegen. Die Künstlerin Keta Gavasheli, so erfahre ich in der rumfliegenden Hintergrundlektüre, hat die Second Body Theorie von Daisy Hildyard weggeschmökert.

Second Body Theorie? Na, was ist das denn Schönes? Wir haben laut Hildyard einen ersten Körper, soweit so normal, und einen zweiten, der mit der Natur, der Welt an sich verbunden ist. Kacken wir der Natur auf den Kopf, landet das Große Geschäft auf unserem Eigenem. Und in den letzten Jahren wurden viele Große Geschäfte gemacht, so dass die Welt und somit auch unser Second Body ziemlich im Arsch ist.

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Laetitia Eskens. I might Dance to the beat. FAK

Im FAK war gerade (bis 13.11) mit Laetitia Eskens, I might Dance to the beat die letzte Ausstellung der Reihe „Im Osten nichts Neues“ zu sehen. Laetitia Eskens zeigt in den Räumen, also dem Raum + Flur, zum Einen eine Publikation mit und über Zeichnungen und künstlerischen Positionen ihres Onkels Andreas Eskens, dazu im „Großen Raum“ eine Lichtinstallation bestehend aus drei projizierten Videoanimationen, die tief in das Innere der Zeichnungen, der Farben und Formen eintauchen und dort eine neue amorphe Welt erblicken. So oder so ähnlich…

Ich fand es super. Auch wenn jetzt wieder unser feinster Herr Literaturvereinsvorsitzer sagen wird: „Aber Herr Weber. Super? Was heißt denn super?“

Super eben. Wäre es ein Beat, hätte ich getanzt. So super.

Das Buch zur Ausstellung:

Es lebe Kunststoff! Soziales Plastic

Softcover, Format: 23 x 31 cm, Umfang: 180 Seiten
Texte: Carsten Tabel, Karin Görner
ISBN: 978-3-00-072709-2,

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Offene Ateliers im FAK

Die Fresnostraße ist vielen Kunstinteressierten vor allem durch den angeschlossenen Ausstellungsraum Freie Aktuelle Kunst (FAK) bekannt. Dort ist gerade eine Ausstellung von Levin Oehler zu sehen, die ich erst einmal ausklammere, denn letztes Wochenende waren mal wieder Offene Ateliers in der Fresnostraße.

Neben den Hauskünstler:innen waren acht Gastkünstler:innen vor Ort und es gab – neben Kaffee, Kuchen, Bierchen und Salzstangen – viel Neues in den Ateliers zu gucken, darunter politisches von Anke Gollub oder von Georg Hartung, fast romantisches von Gastkünstler:in Sylvia Forstmann, filmisches von den #vorstadttouristen, bewegendes von Willi Kramer und Bettina Dettmer und illustratives von Gastkünstler Duniel Niehaus, Musterhäuser von Marvin Wunderlich und und und…

Hätte mich jemand gefragt , was mich am Meisten beeindruckt hat, würde ich wohl das Atelier von Monir Nikouzinat nennen. Ihre raumgreifende Installation aus einem Meer von Fotos, Blut (also roter Farbe), Schmetterlingen, Petrischalen, Arterien und Herzen. Auch wenn ich gar nicht sagen kann, was ich gesehen habe, pulsierte der Raum, war alles miteinander wie in einem Blutkreislauf miteinander verbunden, verwoben. Ja, ich fands geil.

Was soll ich sagen: Andere haben anderes empfunden, denke ich. So ist das nun mal. Vielleicht würde ich heute auch schon wieder anders darüber denken. Aber so ist das nun mal…

Die nächsten Offenen Ateliers sind soweit ich gesehen habe, in der Ateliergemeinschaft Schulstraße. Offene Ateliers sind natürlich kein Wettbewerb. Aber die Latte liegt nach dem Wochenende hoch.

Mit Johanna K Becker, Bettina Dettmer, Anke Gollub, Georg Hartung, Anja Kemker, Willi Kramer, Martina Muck, Gertrud Neuhaus, Marion Niessing, Monir Nikouzinat, Claudia Seibert, Anke Stellermann und den Gästen Marvin Wunderlich, Duniel Niehaus, Sylvia Forstmann, Olaf Thomas, #vorstadttouristen, Thomas Kuhlenbeck, Anne Fraaz-Unterhalt, Wolfgang Bähr

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I need Naherholungsgebiet

24.8- 25.10. Dr. Inke Arns + Student:innen. Naherholungsgebiet. Wewerka Pavillon.

Im Wewerka- Pavillon hat dieses Mal ein Seminar um die Direktorin des Hardware Media Kunstvereins Dr. Inke Arns zugeschlagen. Sie zeigen ihre Sicht der Dinge, aber nicht zusammen sondern einzeln. Zwölf Positionen zum Thema (Achtung) „Naherholungsgebiet“.

Ausgangspunkt ist die Parallele von Aasee und Wewerka- Pavillon: Beide sind gleichermaßen unzugänglich. Im Aasee darf man (wegen der schlechten Wasserqualität) nicht baden, den Wewerka Pavillon darf man nicht betreten. So entstand die Idee, mit Studierenden der Kunstakademie Münster ein Naherholungsgebiet im Wewerka Pavillon anzulegen.“ (Pressetext)

Äh…“

Aber mal mit einem Lächeln: Das ist so weit hergeholt, dass es schon wieder passt. Und außerdem gab es scheinbar zur Eröffnung eine Performance von Martin Schlathölter, und der hat das schon passend gemacht. Also die Parallele zwischen dem Pavillon und unserem herrlichen, wunderbaren Aasee, Aasee Naherholungsgebiet.

Die einzelnen Positionen sind vielfältig. Er:sie holt alles raus, was aus dem „Naherholungsgebiet“ herauszuholen ist. Wasserqualität, Erholung, Meditation, Menstruation, Ent-Spannung, DJing und und und … Und eine Lametta kotzende Schlange, also für mich ist das eine Lametta kotzende Schlange. Die ist groß in vielen Dingen. In diesem Moment für mich. Gerade sitze ich aber auch genau davor.

Auf einer Online Seite liegt weiterer Kontext und Sonntags gibt es immer offline einen Studenten beim Erholen.

Denn: „Wir alle befinden uns im Zustand permanenter Erschöpfung …und wir versuchen, diesem Zustand mit leibhaftiger Erholung, stiller Kontemplation oder radikalem self-care zu begegnen.“ (Pressetext)

„Naherholungsgebiet. I need Naherholungsgebiet.“ (Liedgut von mir. Ich nenne es „Ihr Lappen“)

Hier gibt es IchBinEinMenschUndKeineMaschine von Martin Schlathölter & Stefan Hemkendreis.

Die Online Seite zum Naherholungsgebiet

Weiteres Wichtiges und sehr wichtiges, aüßerst Hintergründiges:

2008 wurde unser aller Naherholungsgebiet zu Deutschlands schönsten Park gewählt.

2009 wurde das Naherholungsgebiet sogar zu einem der schönsten Parks Europas

DDr. I. A. bei wikipedia

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Phyllida Barlow. STREET. LWL Museum f. Kunst und Kultur. 8.7- 12.3

„Barlows Arbeiten sind eine ständige Herausforderung, sie erobern sich den Raum, als führten sie ein Eigenleben. Sie fordern die Betrachter*innen auf, Räume zu erkunden, Volumina wahrzunehmen, die Sprache der Architektur zu hören.“ (Haus der Kunst München)

Daneben zeigen Zeichnungen Barlows ihre Auseinandersetzung mit Fläche, Farbe und Raum seit den 1960er Jahren.

In der Galerie des Lichthofs steht Rachel Whitereads Arbeit »Untitled (Books)« aus dem Jahr 1997.

Whitereads war in London Schülerin von Barlow. Da ist es doch ganz passend das Whitereads negativer Bücherabdruck sich hervorragend in das Regal flegeln könnte.

Und dann auch noch „White read“. Das ist ja hier eine Bedeutungsfülle. „Uih uih uih.“

Wenn die einfachen Kunstbetrachter nun auch noch die Barrikaden in Barlows Arbeit sehen („Ey, das könnten auch Barrikaden sein. Das ist ja auch alles irgendwie Protest, ne?“) , die weißen Bücher Whitereads, das Bücherregal, die Auseineinandersetzung, dann hat man im Lichthof eigentlicht gegenwärtig das gesamte europäische Krisenszenario dargestellt.

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Die Kunst ist eine Nordman Tanne

De Civitate. Maria Nordman. Skulptur Projekte 1997. Wienburgpark Münster.

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Bernhard Pankok bietet ganz Privates im Stadtmuseum Münster

Das Stadtmuseum Münster zeigt gegenwärtig „ganz Privates“ aus dem Leben von Bernhard Pankok (1872-1943). Der Maler der Jahrhundertwende wurde vor 150 Jahre in unserer westfälischen Provinz geboren, bevor es ihn ins Schwabenländle zog.

In der eher übersichtlichen Ausstellung gibt es Zeichnungen, Karikaturen, Malerei des Künstlers. Pankok der neben der Malerei auch einen Hang zu den anderen Künsten hatte, entwarf in seinem Leben auch Möbel, entwarf Häuser oder machte „Reklame“. So erstaunt es nicht, dass er sich für eine Aufhebung der Trennung von freien und angewandten Künsten einsetze. Er zählte als Künstlerarchitekt, der über die Malerei zur Architektur kam.

Die Ausstellung im Stadtmuseum ist übrigens kostenfrei. Ein Museumsbesuch kann somit auch gegen Unwetter, Hitze (klimatisierte Räume) und Starkregen genau das Richtige sein.

Aber Achtung: Auch wenn das haarschneidende Gewerbe gerne mittlerweile Montags öffnet. Das Museum hat zu.

Ausstellungszeit: 30.4.-4.9. (Montags geschlossen)