Wer durch das Tor geht, fühlt sich verwandelt. Es ist so. Diese geheimnisvollen Worte werden dem Kunstprofessor Eberhard Fiebig in den Mund gelegt. Der Bildhauer sprach über das Tor im Allgemeinen und das Tor der Freiheit, seiner Skulptur am Germania Campus, im Besonderen.
Sechs Tonnen schwer sind die drei zinnoberrot-lackierten Stahlträger, die in ihrer Form den Kassler Kunstprofessor an die japanischen „Torii“ erinnern. So heißen die Eingangstore zu einem Shintō-Schrein; das Tor markiert dabei die Grenze zwischen dem Profanem und Sakralem.

