Liebe deine Stadt und deine Pantoffelkirche. In vier Städten im Ruhrgebiet ist die 16. Manifesta zu Besuch und will die Kirche im Dorf lassen.
Und alle so: „Oh Manifesta.“ Aber ich kannte bis vor Kurzem die nomadische Kunstbiennale gar nicht, was nichts heißt, weil ich vieles nicht kenne.
In vier Städten im Ruhrgebiet gucken Kunstschaffende auf tausende verwaiste Kirchen, die überall herumstehen und fragen, was man mit den Bauten machen kann, was es auch für die Gesellschaft bedeutet, eine Kirche als vielleicht Mittelpunkt im Viertel zu haben. Und siehe: Man kann viel machen.
Auch wenn wir von den zwölf bespielten Kirchen nur ein Drittel in zwei Tagen besuchen konnten, habe ich meinen Höhepunkt: Havîn Al-Sîndy. How to Carry a Locust (Wie eine Heuschrecke getragen wird) in der St. Josef, Gelsenkirchen.




