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19.7-26.9 Yeri Kang. Im Rhythmus der Ordnung: Form des Ursprungs. Wewerka Pavillon

In der traditionellen koreanischen Philosophie wird die Welt nicht als statisch, sondern als ein ständiger Prozess von Entstehung, Veränderung und Erneuerung verstanden. Dieses philosophische Fundament erklärt, warum die koreanische Kultur gesellschaftliche und technologische Umbrüche extrem schnell adaptiert. Wandel wird nicht als Bedrohung gesehen, sondern als natürlicher Zustand der Erneuerung.

Yeri Kang hat ostasiatische Kunst in Korea studiert und sich anschließend für ein Studium der Freien Kunst in Münster entschieden.

Ihre Installation ist ein räumliches Gefüge aus Holz und Keramik, in dem geometrische Formen (Dreieck, Quadrat, Sechseck und Kreis ), organische Bewegungen (Jahresringe, Wellen) und materielle Spuren (CNC Fräse, digitaleVerarbeitung, Holz, Keramik) in einen Dialog treten.

Die Installation erlaubt Reflexionen über Zeit und Raum, über linear und zyklisch, statisch und prozesshaft.

Schon Anfang des Jahres war ich von der handwerklichen Qualität ihrer Arbeiten beeindruckt (siehe Bild Nr. ). Mit der Installation „Im Rhythmus der Ordnung: Form des Ursprungs“ kann ich ihre Kunst für mich auch inhaltlich einordnen.

Also: Das ist wirklich eine sehr gute Arbeit. Allerdings – und das ist eine freundliche Kritik – finde ich nicht, dass sie besonders gut in den Pavillon passt. Ich sehe nicht, dass „ Im Rhythmus der Ordnung“ als Rauminstallation zwingend für den Pavillon konzipiert wurde. Da hätte es viele Orte gegeben, die ich spannender gefunden hätte.

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