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25.9-17.10 Daniel Richter x George Grosz. Krieg & Konfitüre. Gustav-Lübcke-Museum Hamm.

„Also… Hamm ist keine schöne Stadt. Sicher gibt es Menschen, die sich in Hamm zu Hause fühlen, vielleicht denkt sogar jemand, dass Hamm so eine Art Aschenpudel unter den Städten ist, im Sinne von „unter dem Asphalt der Strand“. Ich denke das nicht. Ich denke: Hamm ist keine schöne Stadt.“


„Nur… was für ein großartiger Titel „Krieg und Konfitüre“, und neben dieser Überschrift, was für eine großartige Ausstellung

Daniel Richter x George Grosz. Krieg & Konfitüre.

„Also… wenige wissen, dass Daniel Richter ein großer George Grosz Bewunderer ist. Aber… noch weniger Menschen wissen, dass auch ich ein großer George Grosz Fan bin.“

„Tatsächlich? Der Grosz? Dieser Chronist der Weimarer Republik? Der Satiriker, der Karikaturist? Dieser Slam Poet der Leinwand? Maler von „Stützen der Gesellschaft“, dieser Grosz?“

„Ja… genau der.“

„Ach. Und Richter? Dieser verloderte Punker (alle Punker sind im Herz verlodert)? Dieser Goldene Zitronen -Plattencover -Gestalter? Hausbesetzer, norddeutscher Antifaschist? Dieser Maler von Billard um halb zehn? Apropos… war das nicht von Böll?“

„Auch…, mein Lieber, auch. Aber bei Böll…also er schrieb einen Roman. Aber beide, Richter und Böll, mahnen, warnen davor, vom Sakrament des Büffels zu kosten.“

„Was bitte?!“

„Büffel. Sakrament kosten. Sakrament des Büffels. Gucken Sie sich die Ausstellung an.“

„In Hamm?“ „Ja, in Hamm. Keine schöne Stadt, aber das Museum ist direkt am Bahnhof.“ „Großartig.“ „Auf jeden Fall.“

https://museum-hamm.de

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