Kategorien
Allgemein

Ganz ruhig, Freundchen. Ganz ruhig.

Gerhard Richter, Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel, 2018

Material: Magnetischer Mikroprozessor, Metallkugel, Stahlkette, Charronring, Steinplatte, Spiegel
Metallkugel: ø 22 cm, 48 kg, Spiegel: je 6 x 1,34 m
Standort: Dominikanerkirche, Salzstraße 10, 48143 Münster
Öffnungszeiten: Mi – So 11 – 18 Uhr

Ganz ruhig, Freundchen. Ganz ruhig.

In Zeiten von Angst und Panik, in Zeiten, in denen Du vor dem Einschlafen lieber unters Bett schaust, in Zeiten, wo Du nichts und niemand Gutes da draußen erwartest, in Zeiten, in denen Du lieber gar keine Nachrichten liest, schaust, hörst, anstatt dauernd nur schlechte Nachrichten.

In solchen ziemlich dummen Zeiten kann so ein Besuch der Dominikanerkirchen helfen. Einfach mal – ganz ruhig, Freundchen, ganz ruhig, einen wegpendeln. Rechts und links und vor und zurück und so und so weiter, und so weiter, immer weiter. Das tut gut. Oh, wie gut das tut. Mhhh….Oh.. Lecker. Und dann ist oft schon besser

https://www.kunsthallemuenster.de/de/sammlung/gerhard-richter-zwei-graue-doppelspiegel-fur-ein-p

Kategorien
Allgemein

2.11-8.3 Barbara Hepworth. Art & Life. Picasso Museum

Ich sag immer: Jeder so, wie er kann.
Zu meiner Schulzeit hatte ich, kurz bevor das Elend ein Ende nahm, Projektwochen. Wir sollten uns an einer Skulptur versuchen. Kunst machen.

Kategorien
Allgemein

6.9-14.2 NIKI. KUSAMA. MURAKAMI. LOVE YOU FOR INFINITY. Sprengel Museum Hannover.

„…Ich bin davon überzeugt, dass diese Schau ein großer Publikumsmagnet sein wird und weit über die Grenzen Hannovers hinaus wahrgenommen wird.“ (Der Bürgermeister)

Kategorien
Allgemein

7.12-6.4 Affinities. Neue Begegnungen in der Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen.

Münster. RE 2. 10:25 (10:27) –10:54 (10:56). Dauer: 29min. Das ist doch super. Die Kunsthalle ist, recht unscheinbar, direkt am Bahnhof.

Affinities. Der Abschluss des Jubiläumsjahrs. 75 Jahren Kunst – mit den Jahren sammelt sich da so einiges an. Das wird jetzt rausgeholt.
Soloausstellungen, die Ruhrfestspiele und ihre Verstrickungen, Gruppenausstellung, der Kunstpreis „junger Westen“. Da ist der Keller schnell voll. Und dann wird geguckt, wie das alles in Verbindung steht und vielleicht noch einen tieferen Sinn hat und macht.

Kategorien
Allgemein

19.9-1.1 Pascale Feitner. Exoskelett. Projekt Hafenweg 22

Es ist eine Libelle. Die Westliche Weidenjungfer. Also ein Flügel, der sich über die vier Etagen der 22 zieht. Die Westliche Weidenjungfer ist fast nicht mehr im Hafen zu finden. Verdrängung.


Als Gentrifizierung wird die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte durch einkommensstarke Haushalte in innerstädtischen Quartieren bezeichnet. Das hat aber mit der Libelle gar nichts zu tun, ich mach mir erst einmal keine Sorgen, die Libelle an sich ist älter als der Dinosaurier.

Kategorien
Allgemein

26.9-18.1 Kirchner. Picasso. LWL-Museum für Kunst und Kultur

Äh… Yeah. Malerei, Lithografie, Zeichnungen und Bildhauerei von Ernst Ludwig Kirchner und Pablo Picasso in einer Kooperation des LWL und des Kirchner Museums in Davos.


Brücke Künstler Kirchner, knapp anderthalb Jahre älter als der Mister Super-Lover, und Picasso erlebten beide mit Mitte Dreizig den ersten Weltkrieg. Kirchner konnte ihn nur mit einem Haufen Alkohol und Schmerzmittel ertragen. Zwei Monate stand er im Kasernenhof, dann spukte ihn das Militär krank und depressiv wieder aus. Den Zweiten Weltkrieg erlebte er nicht mehr. 1938 nahm er sich das Leben, wohl auf Grund seiner Morphiumsucht, die er nicht in den Griff bekam.

Kategorien
Allgemein

RADAR: zhaoyuefan. Foreign Trade Store. Westf. Kunstverein/ LWL Museum.

RADAR: Eine Kooperation des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins.

15. November 2025–1. Februar 2026

Mit Foreign Trade Store verwandelt zhaoyuefan (*1992 in Wuhan, lebt und arbeitet in Düsseldorf) den Ausstellungsraum in eine Außenhandelsstelle. Entlang der Frage „Warum bin ich hier?” thematisiert zhaoyuefan in ihren Arbeiten ihre eigene Herkunft, Identität und ihren Werdegang.

Vorgefundene, alltägliche Produkte werden verändert, neu betitelt und inszeniert. Es sind Projektionsflächen ihrer eigenen Kindheit und ihre humorvollen Eingriffe in die Produkte bewegen sich zwischen Nostalgie und Provokation.

Es geht um Intimitäten, die defekte Produkte erwecken, die Schwierigkeit Humor zu übersetzen und um in China produzierte Güter, die flexibel, unterwegs und dazwischen sind – genau wie sie selbst.

zhaoyuefan wurde 1992 in Wuhan geboren und wuchs in Peking, China, auf. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Deutschland und der Schweiz. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich fließend zwischen verschiedenen Medien und reagiert spielerisch wie anpassungsfähig auf unterschiedliche Umgebungen.

Ausgehend von der Frage „Warum bin ich hier?”, basierend auf ihrer Erfahrung als „legal alien” im Westen, interveniert sie in Alltagssituationen, de-/rekonstruiert bestehende Objekte und gefundene Bilder und thematisiert sichtbare wie unsichtbare Grenzen von Sprache, Kultur, Identitäten.

Ihre Serien von Übersetzungen und Transformationen zeugen alle von den transkulturellen Kontexten, die ihr Leben prägen. Neben ihrer eigenen Praxis ist zhaoyuefan Mitbegründerin des Künstler:innenkollektivs Mahjong Friends sowie Teil des von Künstler:innen Verlags Nomad Papaya Books.

Kuratiert von Kiana Tellen

Kategorien
Allgemein

A Good Reputation. Rosa Aiello im Kunstverein

15. November 2025–1. Februar 2026

A Good Reputation

Rosa Aiello mit Dylan Aiello, Mackenzie Davis, Laura Langer, Andrea Laratta, Giulia Vittoria Maione, Yutong Su, Pitt Wenninger, Mara Zigler.

Was hält die Gemeinschaft zusammen: Ist es gemeinsame Zeit, räumliche Nähe, Fürsorge, geteilte Werte — oder etwas anderes?

Wie müssen gesellschaftliche Formationen und soziale Strukturen beschaffen sein? Mit diesem Fragekatalog entwickelt Aiello ortsspezifische architektonische Eingriffe im Ausstellungsraum des Kunstverein. Wände werden gezogen, Licht gesetzt, Räume verengt, erweitert. Es sind zum Einen bauliche/raumbezogene Interventionen, die das Verhältnis zwischen Raum, Bewegung und Begegnung thematisieren. Darüber hinaus Film-, Foto-, Dokumentar- und Kollaborationsarbeiten, die gemeinsam mit weiteren Künstler:innen entstanden sind und immer wieder fragen: Was hält uns zusammen? Wenn überhaupt.

Die Ausstellung lädt somit insgesamt ein, über Beziehung, Zugehörigkeit und Begegnung nachzudenken.

Rosa Aiello wurde 1987 in Hamilton, Kanada geboren. Seit der Zeit ihres Studiums an der Städelschule in Frankfurt vor über zehn Jahren lebt sie in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen und Screenings gezeigt, darunter Traffic bei Kevin Space, Wien (2022), Galerie Drei, Köln (2023) und der Southern Alberta Art Gallery, Lethbridge (2018).

Öffnungszeiten: Mi–So 11–19 Uhr.

Räume, Wände, Videotapes suchen nach dem sozialen Kit.
Kategorien
Allgemein

Chiaki Nakaune im Wewerka

8.10-22.12 Chiaki Nakaune. Dobu-chan Wewerka Pavillon.
Ich schreibe gerne, erzähle gerne Geschichten. Die Kunst ist oft der erste Stein, Dominostein, des Anstosses. Manchmal höre ich aber auch einfach zu, lass Sachen stehen. Sie sind gut, so wie sie sind

Kategorien
Allgemein

Tolia Astakhishvili und Dylan Peirce im FAK

Am Anfang…. Dinge und Neugierde.
Am Anfang….
Scannen, kopieren, reproduzieren.


In der aktuellen FAK-Ausstellung von Tolia Astakhishvili (Berlin/ Tiflis) und Dylan Peirce (Berlin) treffen die Kunst-Konsument:innen, also wir, auf eine raumgreifende Videoinstallation im abgedunkelten White Cube.