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RADAR: zhaoyuefan. Foreign Trade Store. Westf. Kunstverein/ LWL Museum.

RADAR: Eine Kooperation des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins.

15. November 2025–1. Februar 2026

Mit Foreign Trade Store verwandelt zhaoyuefan (*1992 in Wuhan, lebt und arbeitet in Düsseldorf) den Ausstellungsraum in eine Außenhandelsstelle. Entlang der Frage „Warum bin ich hier?” thematisiert zhaoyuefan in ihren Arbeiten ihre eigene Herkunft, Identität und ihren Werdegang.

Vorgefundene, alltägliche Produkte werden verändert, neu betitelt und inszeniert. Es sind Projektionsflächen ihrer eigenen Kindheit und ihre humorvollen Eingriffe in die Produkte bewegen sich zwischen Nostalgie und Provokation.

Es geht um Intimitäten, die defekte Produkte erwecken, die Schwierigkeit Humor zu übersetzen und um in China produzierte Güter, die flexibel, unterwegs und dazwischen sind – genau wie sie selbst.

zhaoyuefan wurde 1992 in Wuhan geboren und wuchs in Peking, China, auf. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Deutschland und der Schweiz. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich fließend zwischen verschiedenen Medien und reagiert spielerisch wie anpassungsfähig auf unterschiedliche Umgebungen.

Ausgehend von der Frage „Warum bin ich hier?”, basierend auf ihrer Erfahrung als „legal alien” im Westen, interveniert sie in Alltagssituationen, de-/rekonstruiert bestehende Objekte und gefundene Bilder und thematisiert sichtbare wie unsichtbare Grenzen von Sprache, Kultur, Identitäten.

Ihre Serien von Übersetzungen und Transformationen zeugen alle von den transkulturellen Kontexten, die ihr Leben prägen. Neben ihrer eigenen Praxis ist zhaoyuefan Mitbegründerin des Künstler:innenkollektivs Mahjong Friends sowie Teil des von Künstler:innen Verlags Nomad Papaya Books.

Kuratiert von Kiana Tellen

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A Good Reputation. Rosa Aiello im Kunstverein

15. November 2025–1. Februar 2026

A Good Reputation

Rosa Aiello mit Dylan Aiello, Mackenzie Davis, Laura Langer, Andrea Laratta, Giulia Vittoria Maione, Yutong Su, Pitt Wenninger, Mara Zigler.

Was hält die Gemeinschaft zusammen: Ist es gemeinsame Zeit, räumliche Nähe, Fürsorge, geteilte Werte — oder etwas anderes?

Wie müssen gesellschaftliche Formationen und soziale Strukturen beschaffen sein? Mit diesem Fragekatalog entwickelt Aiello ortsspezifische architektonische Eingriffe im Ausstellungsraum des Kunstverein. Wände werden gezogen, Licht gesetzt, Räume verengt, erweitert. Es sind zum Einen bauliche/raumbezogene Interventionen, die das Verhältnis zwischen Raum, Bewegung und Begegnung thematisieren. Darüber hinaus Film-, Foto-, Dokumentar- und Kollaborationsarbeiten, die gemeinsam mit weiteren Künstler:innen entstanden sind und immer wieder fragen: Was hält uns zusammen? Wenn überhaupt.

Die Ausstellung lädt somit insgesamt ein, über Beziehung, Zugehörigkeit und Begegnung nachzudenken.

Rosa Aiello wurde 1987 in Hamilton, Kanada geboren. Seit der Zeit ihres Studiums an der Städelschule in Frankfurt vor über zehn Jahren lebt sie in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen und Screenings gezeigt, darunter Traffic bei Kevin Space, Wien (2022), Galerie Drei, Köln (2023) und der Southern Alberta Art Gallery, Lethbridge (2018).

Öffnungszeiten: Mi–So 11–19 Uhr.

Räume, Wände, Videotapes suchen nach dem sozialen Kit.
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Chiaki Nakaune im Wewerka

8.10-22.12 Chiaki Nakaune. Dobu-chan Wewerka Pavillon.
Ich schreibe gerne, erzähle gerne Geschichten. Die Kunst ist oft der erste Stein, Dominostein, des Anstosses. Manchmal höre ich aber auch einfach zu, lass Sachen stehen. Sie sind gut, so wie sie sind

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Tolia Astakhishvili und Dylan Peirce im FAK

Am Anfang…. Dinge und Neugierde.
Am Anfang….
Scannen, kopieren, reproduzieren.


In der aktuellen FAK-Ausstellung von Tolia Astakhishvili (Berlin/ Tiflis) und Dylan Peirce (Berlin) treffen die Kunst-Konsument:innen, also wir, auf eine raumgreifende Videoinstallation im abgedunkelten White Cube.

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Engegen dem „Ich lass das jetzt einfach so.“ Ellen Hutzenlaub in der dst.galerie.

8.3-12.4 Ellen Hutzenlaub. floating contemplation. dst.galerie.

Mi. bis Sa. 12 bis 18 Uhr

Entgegen dem „Ich lass das jetzt einfach so…“

In dem Ausstellungsraum der dst.galerie zeigt Ellen Hutzenlaub floating contemplation, eine Rauminstallation, eine Bilderausstellung, Kunst-Action eben.

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Der Chagall-Effekt

1.3-9.6 Marc Chagalls Bildsprachen. Picasso Museum

Kennen Sie den Chagall-Effekt? Nein?
Also: „Die Realität verliert an Bedeutung. Alles verschwimmt. Du träumst, mein Freund.“
Möchten Sie nicht auch, das alles verschwimmt? Möchten Sie nicht auch träumen? Kein Problem. Zum Beispiel mit dem Chagall Traum T-Shirt mit Ziege für 5,95 Euro (ab 10 Stück billiger. „Hören Sie, Sie Sparfuchs, billiger.“)


Na, und was ist denn das? Ist das ein Engel? Eine Ziege? Und warum hat die Ziege Flügel? Ziegen haben doch keine Flügel? Oder ist das eines der seltenen Engel-Zieglein mit Flügeln? Na, ich glaube, ich träume. Möchten Sie nicht auch träumen? Kein Problem. Zum Beispiel in dem Dreamy Bettwäsche-Set Marc Chagall für nur 60,95 Euro. Sie ahnen es: Das Bettwäsche-Set hat einen eleganten, modernen Look, der zu jeder Schlafzimmereinrichtung passt. (Und Achtung! Ab 10 Sets kriegen Sie den Kissenbezug „Gustav Klimt. Der Kuss“ obendrauf. Hören Sie: Obendrauf).

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Dunkle Materie. Yeah! ton not. not ton in der Kunsthalle Münster

1.3-25.5 ton not. not ton. Kunsthalle Münster

#Mit Isaac Chong Wai, Steffani Jemison, Annika Larsson und Alvin Lucier // Zur Eröffnung 28. Februar 2025 Bear Bones Lay Low, Satch Hoyt, Annika Larsson + E.I. the Blob // Zu guter Letzt 24. Mai 2025 Gajek, Keta Gavasheli + Gregor Darman .

Zum dritten Mal liegt in der Kunsthalle das Augenmerk auf der Klangkunst, dem Klang der Dinge.

Wie wird Klang erzeugt? Wie vom Körper aufgenommen? Wie resoniert der Klang in uns, und wie resonieren wir in unserer Umgebung?*

Was das alles mit der zunehmenden Entfremdung der Gesellschaft zu tun hat und warum es eine gute Idee ist, dem Verlust der Resonanzfähigkeit etwas entgegenzusetzen, zum Beispiel diese Ausstellung, darum geht es u.a. bei „ton not. not ton“.

Denke ich zu mindestens. Ich habe da einen blinden Fleck. Aber ich finds super. Und ich kann mir gut vorstellen, dass irgendwann nicht am Cern sondern bei den Donaueschinger Musiktagen Dunkle Materie entdeckt wird. Ganz klar.

Trotzdem mir fehlt da leider was. Aber ich finds super. „Dunkle Materie. Yeah.“

*resonieren. Beispiel: Bei andauernden Winden aus dem Tal fing die Brücke an zu resonieren.

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1.3-30.3 Romatisches im FAK. Blaue Blume, Goldene Insel, Weißes Rauschen.

Gestern startete das von Pia Jardin, Hannah Moraw, Tomte Rieder und Momo Weiß kuratierte Jahresprogramm „Radiotowers“ im FAK25. Der Sendemast als Metapher für Vernetzung, Perspektivwechsel.

Ihren Aufschlag machten die vier Kurator:innen mit den Künstler:innen Woorim Ha, Chu Chun Hsu, Yuka Kawasaki und Malte Reuter. Unter dem Titel „Blaue Blume, Goldene Insel, Weißes Rauschen“ werden Positionen verhandelt, die zwischen Nostalgie, Reflexion, Träumerei und Verklärtheit rumspazieren. Und da ist sie wieder: Die Romantik.

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23.11-6.4. Nan Goldin. This Will Not End Well. Neue Nationalgalerie Berlin.

Ausflug, Geschäftsreise, Städtetrip, Butterfahrt.. Was auch immer: Am Ende sind Sie vielleicht in Berlin.

Machen Sie das Beste raus. Aber denken Sie daran: Berlin ist heidnisch und lässt sich nicht taufen.

Mein Bestes war die Nan Goldin Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Ihre große Retrospektive.

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30.1-2.2 Rundgang2025. Kunstakademie Münster.